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04.12.2017, 10:46 Uhr | PI

Söder soll Ministerpräsident in Bayern werden

 

München -
Der CSU-Vorsitzende und Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat am Montag 04.12.2017 bekannt gegeben, dass er nicht mehr für das Amt des Ministerpräsidenten kandidieren wird und im ersten Quartal 2018 die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger übergeben wird. Er stellt damit die Weichen für eine Erneuerung an der Spitze der Bayerischen Staatsregierung. Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag und der CSU-Parteivorstand haben einstimmig für Markus Söder als Ministerpräsidenten-Kandidat gestimmt. Für die Position des Parteivorsitzenden wird Seehofer am Parteitag erneut kandidieren. Dieser Personal-Vorschlag wurde ebenfalls einstimmig von den Gremien beschlossen. 
 Seehofer sagte: „Wir haben eine unglaublich schwere Wegstrecke für die Partei einvernehmlich hinbekommen. Das war heute ein guter Tag für die CSU! Wir treten mit der erfolgversprechendsten Formation an. Die Lösung findet breite Zustimmung. Wir kehren zurück in die Spur der Geschlossenheit, des Aufbruchs und des Aufwärtstrends. Jetzt haben wir die Chance, durch kameradschaftliche Zusammenarbeit wieder politischen Erfolg zu erzielen. Durch harte Arbeit können wir unsere Volkspartei erfolgreich erneuern! Wir werden wieder zur gewohnten alten Stärke der CSU zurückkehren.“
 Bayern ist erfolgreich und steht im bundeweiten Vergleich glänzend da. Seehofer will diese Spitzenstellung Bayerns sichern: „Diesen Erfolg gilt es stetig zu erneuern, um das Niveau zu halten. Wir werden Zukunftsperspektiven für Bayern formulieren und wesentliche Akzente für die Zukunft unseres Landes setzen.“ 
 Markus Söder will diese Herausforderungen kraftvoll angehen: „Bayern und die CSU sind ein stolzes Land und eine erfolgreiche Partei. Wir müssen den Willen und Mut haben, diesen Erfolg fortzusetzen. Politik ist immer eine Mannschaftsleistung, einer alleine kann nichts richten. Wir können neue Wege aufzeigen, ich werde versuchen, meinen Beitrag zu bringen, mit Arbeit und Fleiß. Wir treten mit der stärksten Formation an und werben um das Vertrauen der Bürger. Wir werden kämpfen, gemeinsam können wir diese Wahl gewinnen!“ 
 „Wir haben eine Verantwortung in der deutschen Politik. Die CSU hat seit jeher einen bundespolitischen Anspruch. Wir sind jetzt in Berlin gefordert und müssen unserer Verantwortung gerecht werden“, so Seehofer weiter. 
 Insbesondere wegen der schwierigen Lage bei der Regierungsbildung in Berlin trete er erneut als Parteivorsitzender an.  Seehofer hat die Verhandlungsführung bei den schwierigen Jamaika-Sondierungen innegehabt und die Interessen der CSU sowie die Positionen aus dem Bayernplan vollumfänglich zum Tragen gebracht. Die anstehenden Verhandlungen erfordern Kontinuität in der Verhandlungsführung. Der CSU-Chef erklärte: „Ich kann einen Beitrag leisten, unsere Positionen in Berlin durchzusetzen.“
 Wahlparteitag in Nürnberg Die Entscheidung über die Personalien in der Partei treffen abschließend die Delegierten des Parteitags am 15./16. Dezember. Turnusgemäß stehen Neuwahlen des Parteivorstands an. Der Parteivorstand hat Seehofer einstimmig als Vorsitzenden nominiert. Der Parteitag wird ebenfalls über die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl offiziell entscheiden. Als Ministerpräsidenten-Kandidat ist Markus Söder vorgeschlagen.  



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