Gründungsfestakt des neuen Würzburger-Helmholtz-Instituts am 24. Mai

Pläne im Ministerrat vorgestellt

10.05.2017 | PI | Würzburg

 

 In dieser Woche hat Wirtschaftsministerin Ilse Aigner die Pläne für das neue Würzburger Helmholtz-Institut im Ministerrat vorgestellt. Das berichten Landtagspräsidentin Barbara Stamm und der Würzburger Stimmkreisabgeordnete Oliver Jörg. „Der Gründungsfestakt findet am 24. Mai dieses Jahres in der Würzburger Residenz statt“, freut sich Jörg. Das neue Institut baue Würzburgs herausragenden Ruf in der medizinischen Forschung weiter aus. Im Helmholtz-Institut für Ribonukleinsäuren (RNA) - basierte Infektionsforschung (HIRI) wird an neuen Ansätzen für die Therapie von Infektionskrankheiten geforscht und an der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen gearbeitet werden.
„Das HIRI verdeutlicht Würzburgs Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Bayern“, ist sich Jörg sicher. Die Anschubfinanzierung von 16,5 Millionen Euro und die Investitionen in den Forschungsneubau in Höhe von 30 Millionen Euro seien gut angelegt. Landtagspräsidentin Stamm zeigt sich über eine Stärkung des unterfränkischen Wissenschaftsstandortes erfreut: „Nach Erlangen wird nun auch in Würzburg ein weiterer fränkischer Leuchtturm der Helmholtz-Gemeinschaft errichtet. Das jahrelange Bemühen unserer unterfränkischen CSU-Abgeordneten trägt Früchte!“
Die Gründung erfolgt gemeinsam mit dem Bund, der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren, dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH in Braunschweig und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Zunächst entstehen im HIRI drei Professuren und drei Nachwuchsgruppen mit über 100 Arbeitsplätzen.